CPU Test 2021

Top 5 CPUs im Vergleich

CPU Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
4. Platz
5. Platz
Preis-Tipp
Modell Intel Core i9 9900KF Intel Core i7 9700K AMD Ryzen 7 AMD Ryzen 5 3600 4 Intel Core i5
Hersteller Intel Intel AMD AMD Intel
Ergebnis
Testsieger
Intel Core i9 9900KF
1,2
CPU Test
(09/2020)
2. Platz
Intel Core i7 9700K
1,3
CPU Test
(09/2020)
3. Platz
AMD Ryzen 7
1,3
CPU Test
(09/2020)
4. Platz
AMD Ryzen 5 3600 4
1,4
CPU Test
(09/2020)
Preis-Tipp
Intel Core i5
1,5
CPU Test
(09/2020)
Kundenbewertung
Sockel
1151
LGA 1151 (Buchse H4)
Socket AM4
Sockel AM4
LGA 1151
Taktfrequenz
5,0 GHz
3,6 GHz
3,7 GHz
3,6 GHz
2,9 GHz
Kerne
8
8
8
6
6
Threads
16
8
16
12
6
Cache
16 MB
12 MB
36 MB
32 MB
9 MB
Energieverbrauch
95 Watt
95 Watt
65 Watt
65 Watt
65 Watt
Kühler
done
done
done
done
done
Grafikkarte
clear
done
clear
clear
clear
Vorteile
  • Hochleistungsfähige 16-fache Multitasking-Unterstützung
  • Für anspruchsvolle Bild-, Grafik- und Videobearbeitung geeignet
  • Zuverlässige Plattform für jeglichen Einsatzzweck
  • Leistung auch ohne Übertakten mehr als ausreichend
  • 30% mehr Leistung
  • Gamer sind mit diesem Modell vollkommen zufrieden
  • Solider und schneller Allrounder
  • Hohe Abwärtskompatibilität im Bezug auf das Motherboard
  • Geeignet für umfangreiche Offe-Aufgaben
  • Gut geeignet für Computer- Updates
Nachteile
  • Grafikchip fehlt
  • Mitgelieferter Lüfter relativ laut
  • Hohe Temperaturen
  • Laute Lüftergeräusche beim Start
  • Grafikchip fehlt
Fazit
format_quoteIndividuelle Einstellung und einen enormen Geschwindigkeitszuwachs.
format_quote Bietet für die meisten Anwendungen ausreichend Leistung.
format_quoteBietet im Vergleich zum Vorgänger eine überragende Leistungssteigerung.
format_quoteEnorme Leistungssteigerung bei verhältnismäßig geringem Stromverbrauch.
format_quoteNicht der schnellste, aber solide und langlebig.
Angebote

Der große CPU Ratgeber

Ohne Prozessor ist ein PC nutzlos.

Das Herzstück eines jeden PCs ist seine CPU. Anhand seiner Bezeichnung kannst du in aller Regel auch auf die Geschwindigkeit des PC-Systems deine Rückschlüsse ziehen. So ist beispielsweise ein Intel Core i7 wesentlich leistungsstärker als ein Intel Core i3.

Unterschiedliche Auffassungen gibt es immer noch zwischen den beiden größten Chipherstellern Intel und AMD. Beide Markenhersteller bieten dir aktuelle Prozessoren an. In diesem CPU Vergleich und CPU Test werden dir die unterschiedlichsten Modelle vorgestellt. Unser Ratgeber soll dir gleichzeitig auch als CPU Kaufberatung dienen.

Top 5 CPUs

1. Intel Core i9 CPU

Der Intel Core i9 gehört zur neuesten Prozessorgeneration von Intel. Es handelt sich hier um das Modell i9-9900KF mit einer Taktfrequenz von 3,6 GHz und der neuen Intel Turbo-Boost-Technologie 2.0. Ausgestattet ist der PC Prozessor mit einem Cache-Speicher von 16 MB. Dieses Modell verfügt über 8 Kerne und 16 Threads. Mit 8 CPU-Kernen und der Intel Hyper-Threading-Technik ist der Prozessor für die anspruchsvollsten Aufgaben gerüstet.

Dieses Modell bietet die volle Leistung für Mainframe-Desktop-PCs. Als erster i9-Prozessor für die breite Masse kommt dieser Prozessor im ausgereizten Zustand auf eine maximale Taktfrequenz von 5 GHz. Aus diesem Grund ist der i9 mit einem sogenannten freien Multiplikator für eine individuelle Übertaktungsrate ausgestattet. Nicht unerwähnt bleiben sollen die speziell verlötete Wärmeableitung in Form eines Solder Thermal Interface Materials sowie die Übertaktungsoptionen.

Der Intel Core i9-9900KF unterstützt den Zweikanal-DDR4-2666-Arbeitsspeicher sowie die PCI-Express-Plattform mit bis zu 40 Lanes. Das Modell unterstützt darüber hinaus den Chipsatz der 300er-Serie einschließlich des Z390. Zu den Besonderheiten gehört, dass diese PC CPU eine separate Grafikkarte benötigt, die mit dem Motherboard gekoppelt werden kann. Ohne Grafikkarte ist eine Darstellung nicht möglich.

Der neue Intel i9-Prozessor kann einen maximalen Arbeitsspeicher bis 128 GB adressieren. Die CPU kommt auf eine Leistung von rund 95 Watt. Hierbei solltest du auf das verwendete PC-Netzteil achten.

Hardfacts

Was sagen die Kunden zum Intel Core i9?

Die vielen positiven Kundenrezensionen sprechen eigentlich für sich. Von diesem Prozessor sind insbesondere Gamer angesprochen. Diese benötigen ausreichend Leistung und setzen generell auf eine separate Grafikkarte, sodass der Betrieb des i9 relativ unproblematisch ist. Es gibt aber auch Kundenrezensionen, die in dem i9 eigentlich einen übertakteten i7 sehen. Im direkten Vergleich mit AMD kommt der i9 nicht ganz so gut weg. Andererseits haben viele Nutzer einen enormen Geschwindigkeitszuwachs bei Verwendung des i9 erlebt. Gelobt wurden die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, sodass die Prozessorleistung optimal an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Dafür ist der Intel Core i9 CPU jedoch recht kostspielig.

Fazit

Mit dem Intel Core i9 erhältst du eine leistungsstarke CPU, die für Spiele und viele andere anspruchsvolle Anwendungen die nötige Power liefert. Auch wenn der Prozessor nicht gerade preisgünstig ist, überzeugt hier die hohe Leistung. Viele Kunden haben sich positiv über diesen Prozessor bei einem CPU Vergleich geäußert. Als Gaming CPU ist er jedenfalls geeignet. Du kannst den i9-Prozessor von Intel momentan zu einem Preis von rund 548 Euro bestellen. Eine Kaufempfehlung kann für ambitionierte Fans ausgesprochen werden.

2. Intel Core i7 CPU

Beim Intel Core i7-9700K handelt es sich um einen aktuellen Mikroprozessor, der auch für umfangreiche und rechenintensive Aufgaben eingesetzt werden kann. Das Modell besitzt eine Standard-Taktfrequenz von 3,6 GHz. Das Modell verfügt über 8 Kerne und 8 Threads. Der interne Cache-Speicher liegt bei 12 MB.

Mit diesem Modell hast du ausreichend Power zum gleichzeitigen Streamen, Aufnehmen und Spielen. Hervorzuheben ist wieder der entsperrte Prozessor, den du nach deinen Wünschen individuell übertakten kannst. Damit erreichst du letztlich eine Taktfrequenz bis 4,7 GHz. Mit 8 Kernen wird das Multitasking zum Kinderspiel. Bei diesem Modell wurde wieder die bewährte STIM-Wärmeableitung integriert, sodass die CPU über den Lüfter auch bei hohen Taktfrequenzen immer ausreichend gekühlt werden kann.

Feineinstellungen kannst du mithilfe dem Intel Extreme Tuning Utility-Tool vornehmen. Das Modell kommt auf eine Leistung von 95 Watt. Neben der PCI-Express-Plattform mit 40 Lanes unterstützt der Prozessor den bewährten Zweikanalspeicher DDR4-2666. Der Intel i7 unterstützt den Chipsatz der 300er-Serie einschließlich des Z390. Im Gegensatz zum vorgenannten i9 ist auch gleich eine integrierte Grafikkarte mit an Bord. Es handelt sich um einen Intel UHD Graphics 630 Coprozessor. Dennoch wird eine separate Grafikkarte empfohlen, um die beste Leistung herauszuholen. Du kannst den Intel Core i7 mit maximal 65 GB Arbeitsspeicher ausstatten.

Hardfacts

Was sagen die Kunden zum Intel Core i7?

Als bewährter und schneller Mikroprozessor für PC-Systeme hat der Intel Core i7 überwiegend positive Kundenbewertungen erhalten. Kunden haben hier die hohe Geschwindigkeit und das stabile Laufverhalten gelobt. Dieser Prozessor sorgt für eine wahre Leistungssteigerung. Sowohl Gamer als auch für alle anderen Office- und Grafikaufgaben reicht die Leistung vollkommen aus. Gefallen hat vielen das Intel Extreme Tuning Utility-Tool, mit dem du feinfühlig die Übertaktung vornehmen kannst. Darüber hinaus punktet dieser Prozessor mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Der Intel Core i7-9700K bietet für die meisten Anwendungen ausreichend Leistung und kann auch anspruchsvolle Gamer befriedigen. Das Modell kann bis 4,7 GHz übertaktet werden. Als Gaming CPU kann dieses Modell im CPU Vergleich voll und ganz überzeugen. Du kannst momentan für rund 400 Euro diese CPU kaufen. Als PC Prozessor kann der Intel Core i7-9700K durchweg empfohlen werden.

3. AMD Ryzen 7 CPU

Beim AMD Ryzen 7 handelt es sich diesmal nicht um einen Intel-Prozessor, sondern um den Konkurrenten von AMD. Der Ryzen 7 gehört zu den Top-Modellen hier im CPU Vergleich. Das Modell Ryzen 7 3700X kommt auf eine Taktfrequenz von 3,7 GHz und lässt sich bis 4,4 GHz übertakten. Hierzu ist der Übertaktmodus vom Hersteller freigegeben. Das Modell verfügt über einen internen Cache-Speicher von 36 MB. Auch dieser Prozessor ist mit 8 Kernen und 16 Threads ausgestattet.

Der Ryzen 7 verfügt über ein innovatives Wraith PRISM Kühlsystem, wobei die maximale Temperatur von 95 Grad Celsius nicht überschritten wird. Der Prozessor erreicht eine Leistung von 65 Watt und liegt somit deutlich unter den Top-Modellen von Intel. Der 640 g schwere und 4 x 4 x 0,6 cm große Prozessor benötigt einen Socket AM4 Prozessorsockel.

Dieser AMD-Prozessor eignet sich für anspruchsvolle Spiele und Grafikanwendungen, aber auch als Allrounder im Office-Betrieb. Beachte, dass der Prozessor über keinen integrierten Grafikchip verfügt, sodass du eine Grafikkarte separat in deinen Rechner einbauen musst.

Hardfacts

Was sagen die Kunden zum AMD Ryzen 7?

Der AMD Ryzen 7 hat von den Kunden überwiegend positive Bewertungen erhalten. Hierbei wurde festgestellt, dass die neue Prozessorgeneration deutlich an Leistung zugelegt hat. Im Prozessor Vergleich erreicht der neue Ryzen 7 3700X im Gegensatz zum 2700X mehr als 30 % mehr Leistung. Gamer sind mit diesem Modell vollkommen zufrieden. Aber auch Office-Nutzer haben keine Beanstandungen hervorgebracht. Einige Kunden hatten Probleme mit einer plötzlich ansteigenden Prozessortemperatur. An der Kühlung könnte noch etwas verbessert werden.

Fazit

Wenn du eine CPU kaufen möchtest, dann kann der AMD Ryzen 7 eine interessante Alternative zu den Intel-Modellen darstellen. Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch das Motherboard deines PCs für AMD-Prozessoren konzipiert ist. Dieser Prozessor bietet im Vergleich zum Vorgänger eine überragende Leistungssteigerung von rund 30 %. Dies haben auch die zahlreichen, positiven Kundenbewertungen gezeigt. Du kannst diesen Mikroprozessor von AMD für 309 Euro bestellen. Aufgrund dieses attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses kann eine Kaufempfehlung hier ausgesprochen werden.

  • Max. Speichertaktfrequenz: 3200MHz, Speichertyp: DDR4, Speicherkanäle: 2
  • Anzahl der CPU-Kerne: 8, Anzahl von Threads: 16, Basistaktrate: 3. 6GHz
  • Höchsttemperatur: 95 °C
  • Dieser Artikel hat keine Grafiken integriert

4. AMD Ryzen 5 CPU

Es müssen nicht immer Prozessoren mit 8 Kernen sein. Dies beweist der AMD Ryzen 5 3600, der über eine Standard-Taktfrequenz von 3,6 GHz verfügt. Der Prozessor ist mit 6 Kernen ausgestattet und 12 Threads. Der mit Wraith Stealth Kühlsystem versehene Prozessor kann mit bis zu 4,2 GHz übertaktet werden. Sein Cachespeicher beträgt 32 MB. Dieses Modell ist zum Übertakten freigegeben und kann für Spiele und anspruchsvolle Anwendungen die nötige Power liefern.

Für den Betrieb benötigt der Prozessor einen AM4 Sockel. Zur Datenübertragung an eine Grafikkarte steht ein PCI-Express 4.0 Bus zur Verfügung. Ein Grafikchip ist hier nicht zu finden. Von daher benötigst du zusätzlich noch eine leistungsstarke Grafikkarte zur Darstellung. Der AMD Ryzen 5 kann mit 2-Kanal DDR4 Speicherbausteinen ausgestattet werden. Der 45,4 g schwere Prozessor besitzt die Abmessungen von 4 x 4 x 0,6 cm.

Der Ryzen 5 ist zwar langsamer als die vorgenannten Prozessoren, punktet jedoch mit einem überaus attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Die Leistungsaufnahme liegt bei 65 Watt. Unter Volllast erreicht der Prozessor eine Temperatur von 95 Grad Celsius.

Hardfacts

Was sagen die Kunden zum AMD Ryzen 5?

Als solider und schneller Allrounder hat der AMD Ryzen 5 überwiegend positive Kundenrezensionen erhalten. Kunden haben mitgeteilt, dass der Prozessor eine hohe Abwärtskompatibilität in Bezug auf das Motherboard aufweist. Von daher kannst du diesen auch auf älteren Boards problemlos einsetzen. Dieser Mikroprozessor sorgt für einen enormen Geschwindigkeitsschub im Vergleich zu seinem Vorgänger. Selbst Gamer sind von diesem Modell begeistert. Zum Teil liegt der Vorteil hier bei 60 %. Besondere Nachteile wurden nicht genannt. Nur wenige Anwender haben bemängelt, dass beim Starten der CPU-Lüfter mit voller Leistung läuft und daher recht laut ist.

Fazit

Der AMD Ryzen 5 ist ein moderner und schneller Prozessor mit 6 Kernen, der nicht nur für Office-Aufgaben geeignet ist, sondern auch für anspruchsvolle Spiele und Grafikanwendungen. Du kannst den Prozessor auf bis zu 4,2 GHz übertakten. In erster Linie punktet das positiv bewertete Modell mit einer enormen Leistungssteigerung bei verhältnismäßig geringem Stromverbrauch. Auf eine Grafikkarte musst du hier jedoch verzichten. Dennoch wird eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Du kannst den Prozessor AMD Ryzen 5 zurzeit für 179 Euro kaufen.

  • Max Speichertaktfrequenz 3200MHz Speichertyp DDR4 Speicherkanäle 2
  • Anzahl der CPU-Kerne 6 Anzahl von Threads 12 Basistaktrate 3 6GHz

5. Intel Core i5 CPU

Beim Intel Core i5-9400F handelt es sich um einen soliden Universal-Prozessor, den du nicht nur für die meisten Office-Anwendungen einsetzen kannst, sondern auch für Spiele und anspruchsvolle Grafikbearbeitung. Der i5 besitzt eine Grundtaktfrequenz von 2,9 GHz und verfügt über die bewährte Intel Turbo-Boost-Technik 2.0. Damit kannst du den Prozessor auf bis zu 4,1 GHz übertakten. Ausgestattet ist der Prozessor mit 6 Kernen und 6 Threads. Der interne Cache-Speicher ist mit 9 MB angegeben.

Der Core i5-9400F verfügt über eine PCI-Express-Plattform mit 40 Lanes. Ebenso kannst du hier Zweikanal-DDR4-Speicherbausteine vom Typ 2666 einbauen. Insgesamt unterstütz der i5 bis zu 131 GB RAM. Dieses Modell ist recht stromsparend und kommt auf eine Leistung von 65 Watt. Es werden die Chipsätze der 300er-Serie einschließlich dem Modell Z390 unterstützt.

Bei diesem Prozessor Intel Core i5-9400F benötigst du noch eine separate Grafikkarte, da Grafikchips im Mikroprozessor nicht enthalten sind. Wenn du auch schnellere Spiele spielen möchtest, dann kommt es hier auch auf die Qualität der Grafikkarte an.

Hardfacts

Was sagen die Kunden zum Core i5-9400F?

Für umfangreiche Office-Aufgaben und auch für viele Spiele reicht die Leistung des Core i5-9400F vollkommen aus. Dies zeigen auch die vielen positiven Kundenbewertungen. Sehr gerne wird der i5 für ein Computer-Update verwendet. Dank des attraktiven Preis-Leistungsverhältnisses können auch ältere Rechner in den Genuss eines Leistungsschubes kommen. Kunden haben angemerkt, dass sich die CPU im normalen Betrieb und ohne Übertaktung kaum erhitzt. Zudem ist dieser Prozessor überaus energieeffizient. Wie einige Kunden angemerkt haben, muss zusätzlich eine Grafikkarte im Rechner eingebaut sein. Dies führt zu Folgekosten.

Fazit

Der Core i5-9400F gehört zwar nicht zu den schnellsten Prozessoren, ist aber überaus solide und langlebig. Die Leistung des mit 6 Kernen ausgestatteten Mikroprozessors ist für reine Office-Aufgaben schon überdimensioniert. Interessant ist, dass anspruchsvolle Gamer ebenfalls mit diesem Modell zufrieden sind. Du kannst den Intel Core i5-9400F aktuell zu einem Preis von knapp 156 Euro bestellen. Als Alternative kann dieses Modell durchweg zum Kauf weiterempfohlen werden.

  • Maximieren Sie die Geschwindigkeit für anspruchsvolle Anwendungen mit der Intel Turbo Boost-Technologie, die die Prozessortaktrate um bis zu 20% erhöht, um sie an Ihre Arbeitslast anzupassen. So können Sie beim Multitasking schneller vorankommen und in kürzerer Zeit mehr erreichen
  • Mit dem Intel Core i5-Prozessor können Sie mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen und produktiver als je zuvor sein
  • Erleben Sie ein beeindruckendes digitales Medienerlebnis und erstellen Sie Inhalte schneller als je zuvor
  • Verbessern Sie die Leistung künstlicher Intelligenz für Spielfiguren und realistischer Physik für Spielwelten

Was ist ein Prozessor?

Mit der CPU werden Datenmengen verarbeitet.

Hinter der Abkürzung CPU steht die englische Bezeichnung für Central Processing Unit oder zentrale Verarbeitungseinheit.

Der Kern eines Prozessors besteht aus dem eigentlichen Rechenwerk, dem Steuerwerk, mehrere Register und einen Speichermanager, über den der Hauptspeicher (RAM) angesprochen werden kann. Vielfach sind noch weitere Rechenfunktionen verfügbar, die als Co-Prozessor ausgeführt sind. Darüber hinaus haben die CPU Hersteller noch Grafik- und Soundfunktionen in den Prozessor integriert, sodass du weitgehend auf externe Komponenten verzichten kannst.

Der Prozessor selbst ist als Mikrochip ausgeführt. Anstelle eines einzelnen Prozessorkerns verfügen moderne Hochleistungsprozessoren über mehr als 8 Kerne. Eine wichtige Aufgabe übernimmt der Datenbus. Darüber kommuniziert der Prozessor mit den Speicherbausteinen, aber auch mit den Controllern für die angeschlossenen Laufwerke. Eine wichtige Aufgabe übernimmt der Cache-Speicher. Dieser Zwischenspeicher dient als Puffer und sorgt für eine beschleunigte Datenverarbeitung.

Im Computerbereich werden auf dem Motherboard in speziellen Stecksockeln auswechselbare Prozessoren verwendet. In Smartphones, Digitalkameras, Fernseher und in Haushaltsgeräten sind die Prozessoren jedoch fest auf einer Platine verlötet.

Was kostet ein Prozessor?

Der Preis für eine eine CPU kann sehr schwanken.

Ein Mikroprozessor wird in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt und unterscheidet sich diesbezüglich auch im Preis. Einfache Modelle für einen Office-PC kosten um die 50 Euro. Je leistungsfähiger der Prozessor ist, umso höher ist auch sein Preis.

Wie bei allen Halbleiterbausteinen handelt es sich in der Regel um Tagespreise, die stark schwanken. Sobald ein neuer Prozessor auf den Markt tritt, können die Preise für die ehemaligen Top-Modelle sinken.

Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen:

Darüber hinaus gibt es noch Profi-Modelle, wie zum Beispiel der Intel Xeon W-3175X, der um die 4.000 Euro kostet. Du musst dich vorab entscheiden, wofür du einen schnellen Prozessor benötigst. Als Gamer kommen die Modelle zwischen 300 und 600 Euro in Betracht. Für die normale Büroarbeit oder für das Internetsurfen reichen die günstigen Einsteiger-Prozessoren aus.

Arten

Je nach Anwendungsbreich gibt es unterschiedliche Arten.

Multimedia CPU

Vielleicht bist du auf der Suche nach einem soliden Allrounder, der auch für umfangreiche Bild- und Videobearbeitung oder gar ein 3D-Rendering eingesetzt werden kann. In diesem Fall solltest du zu einem Prozessor mit mindestens 6 Kernen greifen. Hierzu gehören der Intel Core i5, aber auch die AMD-Ryzen-Modelle. Neben vielen Multimediaanwendungen kommen diese Prozessoren auch mit herkömmlichen Spielen und Office-Aufgaben gut zurecht. Die Durchschnittspreise liegen hier zwischen 150 und 300 Euro.

Gaming CPU

Aufwändige Computerspiele benötigen viel Leistung. Neben einer guten Grafikkarte sollte auch der Prozessor nicht so schnell schlapp machen. Hier eignen sich Mikroprozessoren mit wenigstens 4 Kernen oder mehr. Geeignet sind die Top-Modelle der AMD Ryzen-Serie, aber auch der i5 und der i7 von Intel. Die Preise fangen hier ab 300 Euro aufwärts an. Beachte, dass diese Prozessoren einen entsprechend hohen Energieverbrauch haben. Dafür lassen sich die meisten Modelle übertakten.

Office CPU

Möchtest du nur Office-Aufgaben erledigen und hin und wieder im Internet surfen, dann reiche die Einstiegs-Prozessoren mit 2 Kernen aus. Diese fangen ab 50 Euro an. Hierzu gehört beispielsweise der Intel Pentium G4560 oder der AMD FX-8300. Für Spiele sind diese Prozessoren weniger geeignet.

Kaufkriterien

CPU Test
Vor dem Kauf musst du einiges beachten.

Mainboard-Sockel

Ein wichtiges Kaufkriterium stellt das Motherboard dar. Nicht jeder Prozessor passt auf jedes Motherboard. So muss auf der Hauptplatine ein passender Stecksockel für den Prozessor vorhanden sein. Schaue zunächst nach, welche Bezeichnung dein Motherboard besitzt. Dann kannst du im Internet nach dem Sockel suchen und kannst auch feststellen, welche Prozessoren damit betrieben werden können. Der Name des Motherboards ist meist deutlich auf der Platine aufgedruckt. Es gibt aber auch Hilfsprogramme, wie zum Beispiel CPU-Z, mit der du durch eine Analyse den Namen herausfinden kannst.

Falls dein Motherboard nicht mit deinem Wunsch-Prozessor zusammenpasst, bleibt dir nichts anderes übrig, als auch das Board gegen ein neues Modell auszutauschen. Ambitionierte Anwender wechseln daher den Prozessor meist gemeinsam mit dem Motherboard aus.

CPU-Kerne

Immer häufiger wird in der Beschreibung eines neuen Prozessors auch dessen Anzahl an Kerne angegeben. Beachte, dass die meiste Software und auch moderne Computerspiele nicht mehr als 4 Kerne benötigen. Viele CPU-Kerne machen lediglich Sinn bei aufwändigen Bild- und Videobearbeitungsprogrammen. Bei Spielen kommt es jedoch eher auf die Taktfrequenz der verfügbaren Kerne an. Diese muss ausreichend hoch sein und sich ggf. übertakten lassen. Du solltest dich also nicht von der Werbung eines Prozessors mit vielen Kernen täuschen lassen. Es wird noch eine Weile dauern, bis die heutigen Programme diese Kerne wirklich nutzen können. Nur wenn du zukunftssicher kaufen möchtest, solltest du auf einen Prozessor mit mindestens 6 Kernen greifen.

Hardware

Beim Kauf eines Prozessors solltest du dir auch die angeschlossene Hardware näher anschauen. Ein schneller Prozessor macht nur Sinn, wenn du auch eine schnelle Grafikkarte nutzt. Ältere und leistungsschwache Grafikkarten sorgen für einen Flaschenhalseffekt, sodass du hiermit die Leistung des Prozessors ausbremst.

Ebenfalls wichtig ist der Haupt- bzw. Arbeitsspeicher, kurz RAM. Moderne Computer werden mit mindestens 4 GB RAM ausgestattet. Bei Gamer-PCs sind es sogar mindestens 8 GB. Die aktuellen Top-Prozessoren von AMD und Intel benötigen schnelle Speicherbausteine. Hier solltest du unbedingt auf DDR4-RAMs setzen. Ältere und langsame Speicherbausteine kommen mit der hohen Datenübertragungsgeschwindigkeit des Prozessors nicht zurecht. Abstürze sind dann vorprogrammiert.

Neben einem schnellen Prozessor solltest du auch eine schnelle Festplatte als Massenspeicher nutzen. Zwar gibt es viele Harddisks, die über eine ausreichende Umdrehungsgeschwindigkeit verfügen, jedoch kommen diese nicht an die Geschwindigkeit einer SSD heran. Zum Hochfahren des Rechners solltest du daher unbedingt eine schnelle SSD einsetzen.

Taktfrequenz

Die Taktfrequenz eines Prozessors ist mit den Herzschlag des Menschen zu vergleichen. Jedoch wird die Geschwindigkeit bei Prozessoren im GHz-Bereich angegeben. Darüber hinaus muss zwischen der internen und externen Taktfrequenz unterschieden werden.

Die interne Taktfrequenz bezeichnet die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines Prozessors, mit der er die internen Rechenbefehle ausführt. Je höher der Wert ist, umso schneller ist auch der Prozessor. Die externe Taktfrequenz wird umgangssprachlich als Systemtakt bezeichnet. Diese Taktfrequenz wird vom Motherboard vorgegeben und bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der der Prozessor auf den Arbeitsspeicher zugreifen kann.

Cache

Der Cache-Speicher ist ein besonderer Pufferspeicher, der im Prozessor enthalten ist. Dieser sorgt für eine schnelle Datenübertragung zwischen CPU und Arbeitsspeicher. Der Zwischenspeicher erleichtert dem Prozessor die Arbeit, damit dieser nicht jeden einzelnen Befehl gesondert an den Hauptspeicher weiterleiten muss. Von daher werden mehrere Befehlsketten direkt in den Cache-Speicher geschrieben und können dort in den Arbeitsspeicher übertragen werden. Die Datenverarbeitung wird auf diese Weise beschleunigt. Kurzum ist ein Cache ein Zwischenspeicher, mit dem die Befehle schneller abgearbeitet werden können. Ein großer Cache hat hier natürlich Vorteile. Üblicherweise werden Cache-Zwischenspeicher mit L1, L2 und L3 bezeichnet.

Threads

Threads sind virtuelle Prozessorkerne. Falls du zum Beispiel einen i7-Prozessor mit vier Prozessorkernen besitzt, dann kann dieser bis zu 8 virtuelle Kerne darstellen. Diesen Vorgang nennt man Hyperthreading. Mit dieser Technik kannst du die Anzahl der physischen Kerne verdoppeln. Auf diese Weise wird die Leistungsfähigkeit des Prozessors wesentlich erhöht. Zu beachten ist, dass echte Prozessorkerne natürlich leistungsfähiger als virtuelle Kerne sind. Letztere müssen sich ggf. den Speicher und die Arbeitsumgebung anderer virtueller Kerne teilen.

Marken & Hersteller von Prozessoren

Intel und AMD sind Marktführer.

Intel

Die besten Prozessoren werden von der amerikanischen Intel Corporation hergestellt. Das 1968 gegründete Unternehmen hat in Santa Clara im berühmten Silicon Valley seinen Stammsitz. Mit seinen PC-Prozessoren hält Intel zurzeit etwa 80 % der weltweiten Marktanteile. Darüber hinaus produziert Intel aber auch Chipsätze für Motherboards sowie Netzwerk- und WLAN-Karten. Bekannt wurde Intel aber auch durch seine RAM-Bausteine. 1969 wurde bereits der erste SRAM-Speicherchip entwickelt. Interessant ist, dass Intel immer mit dem Chiphersteller AMD konkurriert. Beide Hersteller schenken sich in Bezug auf PC-Prozessoren nichts.

AMD

Ein weiterer CPU Hersteller ist die amerikanische Advanced Micro Devices Inc., kurz AMD, die ebenfalls in Santa Clara ansässig ist. Das 1969 gegründete Unternehmen ist nach Intel der zweitgrößte Prozessorhersteller. Darüber hinaus bietet AMD diverse Chipsätze für Motherboards, Grafikchips und Netzwerklösungen an. 1979 erwarb AMD eine Lizenz zur Herstellung von 8086- und 8088-Prozessoren, die seinerzeit in den ersten PCs eingesetzt waren. Nachdem die Lizenz aufgekündigt wurde, entschied sich AMD eigene Prozessoren zu entwickeln und war somit von Intel unabhängig geworden. Heute kannst du auf dem PC-Sektor zwischen Intel- und AMD-Prozessoren wählen.

Es müssen nicht immer Intel-Prozessoren sein, die in PCs eingebaut sind. Eine interessante Alternative stellen die leistungsstarken AMD Prozessoren dar. In vielen Office-PCs werde...
Dirk WagnerDirk Wagner

Cyrix

Die amerikanische Cyrix Corporation wurde 1997 mit Sitz in Richardson in Texas gegründet. Von ehemaligen Mitarbeitern des Unternehmens Texas Instruments wurden erste PC-Prozessoren entwickelt. Da das Unternehmen nicht über eigene Fertigungsstätten verfügt, werden die Prozessoren von Texas Instruments, National Semiconductor, TSMC, ST Micorelectronic und IBM hergestellt. Den Anfang bildeten mathematische Co-Prozessoren. Später wurden auch vollwertige x86-Modelle vorgestellt. Sämtliche Cyrix-Prozessoren sind zu Intel kompatibel. Leider bereiten diese Prozessoren auf modernen Motherboards Probleme, sodass lediglich die älteren Modelle auf alten Motherboards noch Verwendung finden. Mittlerweile basiert die Technik auf älteren AMD-Prozessoren. Die Marke wird heute kaum noch beworben.

NEC

Die japanische NEC Corporation wurde 1899 gegründet und ist als Elektronikhersteller bekannt geworden. Das Unternehmen produziert PCs, Laptops, Monitore, aber auch Mikroprozessoren entwickelt. Speziell für Supercomputer fertigt das Unternehmen noch diverse Prozessoren und Chipsätze an. Heute spielen die Prozessoren im PC-Bereich kaum noch eine Rolle.

IBM

Die amerikanische International Business Machines Corporation, kurz IBM, wurde 1911 mit Sitz in Armonk bei New York gegründet. Der ehemalige Büromaschinenhersteller legte 1981 mit der Entwicklung des ersten PC den Grundstein für die heutige PC-Entwicklung. Neben dem legendären IBM DOS Betriebssystem wurden auch die Komponenten und Prozessoren selbst hergestellt. Seinerzeit lag IBM mit Apple in starker Konkurrenz und wollte mit seinem offenen PC-System den damaligen Apple II Plus Paroli bieten. 2004 wurde die PC-Sparte an die chinesische Lenovo veräußert. Heute produziert Lenovo unter eigenem Label die Nachfolger der Traditionsmarke.

Motorola

Die amerikanische Motorola Inc. mit Sitz in Schaumburg wurde 1928 gegründet. Das Unternehmen war nicht nur als Mobilfunkhersteller bekannt, sondern produzierte auch hochwertige Mikroprozessoren. Diese wurden seinerzeit in den ersten Apple Macintosh Rechnern verbaut. Nachdem aber auch Appel mittlerweile seine Prozessoren von Intel bezieht, wurde Motorola 2011 aufgelöst.

Was bedeuten die Abkürzungen?

AMD und Intel benutzen eigene Abkürzungen.

Prozessoren werden nicht nur mit Herstellernamen gekennzeichnet, sondern tragen häufig weitere kryptische Abkürzungen. Dennoch gibt es bei jedem Hersteller ein bestimmtes Schema. Die nachfolgenden Beispiele sollen entsprechend der CPU Hersteller kurz vorgestellt werden.

Intel Core i7 9700K

Die Serie der aktuellen Intel-Prozessoren lautet in diesem Beispiel Intel Core i7. Die Zahlenfolge 9700 muss jedoch weiter unterteilt werden. Die führende 9 bezeichnet die Prozessor-Generation. Die 700 steht für die Modellnummer des Prozessors. Eine hohe Modellnummer weist auf mehr Leistung hin. Der abschließende Buchstabe K ist ein Merkmal, dass der Prozessor übertaktet werden kann. Neben dem Zusatz K gibt es noch weitere Suffixe:

AMD Ryzen 7 3700X

AMD Prozessoren tragen unterschiedliche Bezeichnungen, die nicht immer einem vorgegebenen Schema entsprechen. Die Produktserie im vorliegenden Beispiel nennt sich Ryzen. Bekannte andere Serien sind zum Beispiel Athlon, FX oder Threadripper. Danach folgt der Prozessortyp, der im Beispiel mit der Ziffer 7 gekennzeichnet ist. Die Zahlenfolge 3700 muss wieder unterteilt werden. Die führende 3 gibt die Generation des Prozessors an, die folgende 7 steht für den Leistungs-Level und die beiden Nullen stehen für die Modellnummer. Am Ende folgt das Kürzel X, welches hier für eine hohe Performance einer Standard-PC-CPU steht. Es gibt noch weitere Suffixe:

CPU richtig einbauen

Beim Einbau einer CPU musst du sorgfältig sein.

Das Einbauen eines Prozessors ist nicht besonders schwer. Hier kommt es jedoch auf eine richtige Vorbereitung an. Sorge zunächst für ausreichend Beleuchtung. Du benötigst noch Schraubendreher, Taschentücher, Wärmeleitpaste und einen Fön.

Entfernen nun das Netzkabel deines PCs.

Du musst dich nun erden, da die elektronischen Komponenten auch auf leichte Oberflächenspannungen der Haut reagieren und beschädigt werden können.

Nehme am besten einen Kupferdraht und wickle diesen um dein Handgelenk. Das andere Ende befestigst du an einem Heizkörper. Nun kannst du das Computergehäuse öffnen. Lege den Rechner so auf die Seite, dass der Prozessor nach oben zeigt.

Löse nun die Stromkabel des CPU-Lüfters. Danach nimmst du den Lüfter ab. Dieser ist entweder durch Klemmhalterungen oder Schrauben befestigt. Meist sorgt die alte Wärmeleitpaste dafür, dass sich der Lüfter immer noch nicht abnehmen lässt. Mit einem Fön kannst du die Paste zwischen Lüfter und Prozessor so erwärmen, dass diese fast flüssig wird. Dann kann der Lüfter abgehoben werden.

Öffne nun den Klemmbügel, mit dem der Prozessor in seinem Stecksockel auf dem Motherboard gesichert wird. Heben nun den Prozessor vorsichtig nach oben hin ab. Du wirst feststellen, dass der Prozessor auf seiner Unterseite eine Vielzahl an Pins besitzt. Lege den alten Prozessor zur Seite. Schaue dir nun den neuen Prozessor genau an. Dieser kann nur in einer Position richtig eingebaut werden. Hierzu haben die Hersteller auf einer Seite eine Markierung aufgebracht oder eine abgeschrägte Kante am CPU-Gehäuse hergestellt.

Setz den Prozessor in den vorgegebenen Steckplatz und schließe wieder den Sicherungsbügel. Mit einem Taschentuch kannst du eine dünne Schicht an Wärmeleitpaste auftragen. Danach wird der Lüfter wieder aufgesetzt und befestigt. Danach ist dein PC mit neuem Prozessor wieder einsatzbereit.

FAQ

Mit den folgenden häufig bei Verbrauchern auftretenden Fragen werden die bisherigen Informationen noch erweitert, um abschließend bestens vorbereitet die Suche nach dem optimalen Artikel angehen zu können.

CPU-Kerne können bis zu 100 Grad Celsius heiß werden. Daher ist eine ausreichende Kühlung umso wichtiger. Sehr hohe Temperaturen können auf Dauer den Prozessor beschädigen. Ebenso sind viele Modelle so ausgelegt, dass diese ihre Leistung drosseln, wenn es zu heiß wird. Gamer, die ihren Prozessor übertakten, sollten sicherheitshalber zu einer effizienten Wasserkühlung greifen.

Zunächst solltest du den Taskmanager über Strg + Alt + Entf aufrufen. Hier kannst du sehen, welche Prozesse die höchste CPU-Auslastung besitzen. Wird übermäßig viel Leistung für einen Prozess benötigt, kannst du das Programm über den Taskmanager beenden. Durch einen Neustart lässt sich die Prozessor-Auslastung verringern bzw. neu definieren.

Wasser kühlt wesentlich besser als Luft. Wenn du deinen Prozessor übertaktet hast, wird dieser heißer und benötigt eine effiziente Kühlung. Eine Wasserkühlung ist daher besonders gut geeignet und ist zudem noch deutlich leiser als ein Lüfter.

Die meisten PCs werden entweder mit AMD- oder Intel-Prozessoren angeboten. Viele stellen sich die Frage, welcher Hersteller nun besser ist. Schon seit vielen Jahren buhlen beide CPU-Hersteller um die Gunst der Kunden. So sind im Einstiegsbereich bei beiden Anbietern solide und gute Prozessoren erhältlich. AMD bietet den Vorteil, dass seine Prozessoren zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden. Intel nennt sich selbst als Platzhirsch und ist für seine Hochleistungs-Prozessoren bekannt. In Bezug auf die Leistung hat Intel tatsächlich hier etwas die Nase vorn.

Wenn du dir einen neuen Prozessor kaufen möchtest, kannst du eine Boxed- oder Tray-Version erhalten. Bei einem Boxed-Angebot handelt es sich um ein Set, bestehend aus Prozessor, Kühlkörper, Lüfter, Handbuch und Herstellergarantie. Du findest diese Variante meist beim örtlichen Computerfachhändler, in den Kaufhäusern und natürlich auch im Internet.

Eine Tray-Version beinhaltet meist nur den reinen Prozessor ohne Zubehör, Handbuch und auch ohne Herstellergarantie. Diese Prozessoren werden daher auch günstiger angeboten. Computerhersteller greifen auf dieses Angebot zurück, da diese hierüber die Produktionskosten senken können. In aller Regel werden diese direkt zum Einkaufspreis angeboten und richten sich weniger an den Endverbraucher. Dennoch kannst du auch Tray-Prozessoren über das Internet günstig bestellen.

Jeder Prozessor wird mit einer Standard-Taktfrequenz ausgeliefert. Für die meisten Anwendungen reicht die hieraus gezogene Leistung vollkommen aus. In bestimmten Fällen, wie zum Beispiel bei anspruchsvollen Spielen, kannst du mithilfe des Übertaktens oder Overclockings die Leistung deines Prozessors erhöhen. So werden aus der Standard-Taktfrequenz von 3,6 GHz beispielsweise 5 GHz. Das Übertakten ist jedoch risikoreich, da sich der Prozessor hierbei stark überhitzt und ggf. beschädigt wird. Von daher sollte immer eine effiziente Kühlung vorhanden sein.

Die Wärmeleitpaste befindet sich zwischen Prozessor-Oberseite und Kühlkörper-Unterseite. Damit soll ein effizienter Wärmetausch zwischen Prozessor und Lüfter stattfinden. Ideal ist es, wenn zwischen beiden Komponenten kein Zwischenraum mehr besteht. Von daher musst du die Wärmeleitpaste sehr dünn auf die vollständige Prozessor-Oberfläche auftragen. Keinesfalls sollte die Paste nach dem Aufsetzen des Lüfters oder Kühlers an den Seiten hervorquellen.

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Dirk WagnerDirk Wagner

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