Wenn es um leistungsstarke Mikroprozessoren für den PC-Bereich geht, dann darf die Marke Intel nicht unerwähnt bleiben. Der führende amerikanische Chiphersteller stattet mit seinen Prozessoren nicht nur herkömmliche PCs aus, sondern mittlerweile auch die aktuellen Apple-Rechner.

Viele andere Chiphersteller richten sich nach den Vorgaben und Leistungen der Intel Prozessoren. Im nachfolgenden Intel CPU Vergleich kannst du dich eingehend über die Besonderheiten informieren und anhand der Top 3 Modelle vielleicht sogar eine Kaufentscheidung treffen.

Intel CPU Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
3. Platz
Preis-Tipp
Modell Intel Core i9 9900KF Intel Core i7 9700K Intel Core i3 9100F
Hersteller Intel Intel Intel
Ergebnis
Testsieger
Intel Core i9 9900KF
1,2
Intel CPU Test
(09/2020)
2. Platz
Intel Core i7 9700K
1,3
Intel CPU Test
(09/2020)
Preis-Tipp
Intel Core i3 9100F
1,4
Intel CPU Test
(09/2020)
Kundenbewertung
Sockel
LGA 1151
LGA 1151
LGA 1151
Taktfrequenz
5 GHz
3,6 GHz
4,2 GHz
Kerne
8
8
4
Threads
16
8
4
Cache
16 MB
12 MB
6 MB
Energieverbrauch
95 Watt
95 Watt
65 Watt
Kühler
done
done
done
Grafikkarte inkl.
clear
done
done
Vorteile
  • Kann individuell angepasst werden.
  • Hohe Übertaktungsrate.
  • Hohe Leistungssteigerung.
  • Feinfühlige Übertaktung möglich.
  • Geeignet für Office-Aufgaben.
  • Günstig zu erwerben.
Nachteile
  • In Boxed-Version laute Lüftergeräusche.
  • Die Verpackung ist nicht umweltfreundlich.
  • Verpackungsdesign nicht wie erwartet.
Fazit
format_quote Hochleistungsfähige 16-fache Multitasking-Unterstützung.
format_quoteDer Prozessor nimmt es selbst mit den anspruchsvollsten Aufgaben auf.
format_quoteSolide und stabil.
Angebote

Top 3 Intel CPUs

1. Intel Prozessor Core i9 9900KF

Beim Intel Core i9 9900KF handelt es sich um einen modernen Intel Prozessor der neuesten Generation. Dieses Modell verfügt über eine Grundtaktfrequenz von 3,6 GHz, welche jedoch bis auf 5 GHz übertaktet werden kann. Der mit Intel Turbo-Boost-Technologie 2.0 versehene Prozessor besitzt einen Cache-Zwischenspeicher von 16 MB. Die hohe Leistungsfähigkeit wird durch die 8 Prozessorkerne und 16 Threads realisiert.

Der neue Intel Core i9 9900KF richtet sich an anspruchsvolle Anwender und natürlich auch an Gamer, die das Letzte noch aus ihrem Rechner herausholen möchten. Die Übertaktung kannst du feinfühlig und individuell vornehmen. Hierfür steht in der Prozessorbezeichnung auch der Buchstabe K. Interessant ist, dass dieses Modell über eine verlötete Wärmeableitung verfügt, die als Solder Thermal Interface Material bezeichnet wird.

Dieser Mikroprozessor nutzt den schnellen Zwei-Kanal-DDR4-2666-Speicher und unterstützt die bewährte PCI-Express-Plattform mit bis zu 40 Lanes. Der Intel Core i9 9900KF arbeitet problemlos mit dem 300er-Chipsatz zusammen, aber auch mit dem Z390. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Prozessor über keinen integrierten Grafikkartenchip verfügt. Insoweit musst du für den Betrieb auf jeden Fall eine separate Grafikkarte einbauen.

Der Intel Core i9 lässt sich mit einem Arbeitsspeicher von bis zu 128 GB verwenden. Die Stromaufnahme hält sich mit 95 Watt in Grenzen. Jedoch solltest du dies bei der Wahl des passenden Netzteils berücksichtigen.

Lieferumfang

So urteilen die Kunden über den Intel Prozessor Core i9 9900KF

Der neue Core i9 ist eine wahres Power-Paket und hat fast ausschließlich positive Rezensionen erhalten. Gelobt wurde die hohe Übertaktungsrate, welche gerne von Gamern genutzt wird. Es gibt aber auch Stimmen, die in dem i9 einen übertakteten i7 sehen. Insgesamt punktet der Prozessor mit einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit, der spürbar bemerkbar ist. Der i9 kann individuell den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Jedoch ist für dieses Modell auch ein höherer Preis zu erwähnen. In wenigen Fällen wurde bei der Boxed-Version das laute Lüftergeräusch bemängelt. Insgesamt haben die meisten Kunden jedoch in erster Linie die gute Prozessorleistung hervorgehoben.

Fazit

Der Intel Core i9 9900KF stellt eine ideale Alternative für Anwender dar, die rechenintensive Anwendungen oder Spiele in perfekter Qualität ausführen möchten. Die hohe Geschwindigkeit hat verständlicherweise ihren Preis. Dennoch können hier die zahlreichen guten Kundenrezensionen überzeugen. Aktuell kannst du diesen Prozessor für rund 548 Euro kaufen. Wer bereit ist, diesen Preis zu zahlen, der sollte hier zugreifen. Ein Kauf wird empfohlen.

Nach wie vor gehört der Intel i7 zu den beliebtesten Prozessoren, wenn es um eine hohe Rechenleistung geht. Jedoch hat Intel hier mittlerweile nachgerüstet. Um seine Vormachtstel...
Dirk WagnerDirk Wagner

2. Intel Prozessor Core i7 9700K

Im Intel Prozessor Vergleich darf der Core i7 9700K nicht unerwähnt bleiben. Dieses Modell richtet sich an anspruchsvolle Anwender, die umfangreiche Anwendungen, aber auch Spiele einsetzen möchten. Der Prozessor verfügt über eine Standard-Taktfrequenz von 3,6 GHz, kann aber ebenfalls auf bis zu 4,7 GHz übertaktet werden. Der Intel Core i7 9700K ist mit 8 Prozessorkernen und 8 Threads ausgestattet, die eine enorme Leistungssteigerung darstellen. Der Cache-Speicher ist mit 12 MB angegeben.

Das Kürzel K weist darauf hin, dass es sich um einen entsperrten Prozessor handelt, den du individuell übertakten kannst. Für Multitasking, Spielen und Streamen reicht die Leistung mehr als aus. Ebenso verfügt dieses Modell wieder über die verlötete Wärmeableitung Solder Thermal Interface Material. Die Intel CPU wird mithilfe des Lüfters ausreichend abgekühlt.

Über das Intel Extreme Tuning Utility-Tool kannst du die nötigen Feineinstellungen vornehmen. Die Leistung mit 95 Watt ist an den vorgenannten i9 angelehnt. Auch hier gibt es wieder die bewährte PCI-Express-Plattform mit 40 Lanes. Diese Intel CPU unterstützt den 2-Kanal-Speicher DDR4-2666, aber auch die Chipsätze der 300er Serie sowie den Z390.

Hervorzuheben ist, dass dieser Prozessor über einen integrierten Intel UHD Graphics 630 Coprozessor verfügt. Von daher musst du hier nicht extra noch eine separate Grafikkarte einbauen. Der Arbeitsspeicher lässt sich bis 65 GB aufrüsten.

Lieferumfang

So urteilen die Kunden über den Intel Prozessor Core i7 9700K

Der Core i7 punktet zunächst mit vielen positiven Kundenbewertungen. Durchaus wurde dieses Modell von vielen als bester Intel Prozessor gekürt. Insbesondere Gamer nennen das Modell gerne Intel Gaming CPU, da sich auch hier wieder die Taktfrequenz individuell den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt. Ebenso wie beim i9 haben Kunden eine hohe Leistungssteigerung wahrgenommen. Dank dem Intel Extreme Tuning Utility-Tool kannst du hier eine feinfühlige Übertaktung vornehmen. Nicht unwichtig für die positiven Bewertungen ist das attraktive Preis-Leistungsverhältnis.

Fazit

Der Intel Core i7-9700K sorgt in jedem PC für einen ordentlichen Leistungsschub. Wer möchte, kann diesen Prozessor von 3,6 GHz auf bis zu 4,7 GHz übertakten. Im Vergleich zum i9 ist der Leistungsunterschied für viele nicht ganz so deutlich spürbar. Mittlerweile kannst du den Intel Core i7-9700K zu einem Preis von rund 400 Euro bestellen, sodass hier eine Kaufempfehlung ausgesprochen wird.

Wenn du dir einen neuen PC kaufst, dann spielt der verbaute Prozessor eine wichtige Rolle. Daran wird dein Rechner in Bezug auf Geschwindigkeit und Leistung bemessen. In manchen F...
Dirk WagnerDirk Wagner

3. Intel Prozessor Core i3 9100F

Es müssen nicht immer die Top Modelle von Intel sein. Eine günstige Alternative stellt der Intel Core i3 9100F, der mit einer Taktfrequenz von 3,6 GHz und einem Cache-Speicher von 6 MB angeboten wird. Der Core i3 stellt im Grunde die Einstiegsklasse der Core-Prozessoren von Intel dar. Die Leistung reicht für die meisten Office-Aufgaben, aber auch für Bild- und Videobearbeitung sowie für nicht allzu anspruchsvolle Spiele vollkommen aus.

Der Intel Core i3 9100F verfügt über 4 Prozessorkerne und 4 Threads. Auch dieses Modell ist mit der Intel Turbo-Boost-Technik 2.0 ausgestattet. Der Arbeitsspeicher darf bis zu 16 GB betragen und unterscheidet sich hierbei deutlich von den beiden vorgenannten Modellen. Der Prozessor unterstützt dabei den modernen DDR4 SDRAM Arbeitsspeicher.

Erfreulich ist, dass der 272 g schwere Prozessor nur einen verhältnismäßig geringen Stromverbrauch von 65 Watt aufweist. Selbstverständlich lässt sich dieses Modell ebenfalls übertakten. Dabei erreichst du eine Taktfrequenz von 4,2 GHz.

Lieferumfang

So urteilen die Kunden über den Intel Prozessor Core i3 9100F

Der Core i3 Prozessor von Intel hat viele positive Kundenbewertungen erhalten. Er ist zwar nicht ganz so leistungsstark, wie die i5- oder gar i7-Serie, bildet aber einen interessanten Einstieg und muss sich hinter AMD-Prozessoren nicht verstecken. In erster Linie nutzen Office-Anwender PCs mit i3-Prozessoren. Da dieser Prozessor schon einige Jahre auf dem Markt ist, profitierst du hier von einer soliden Technik, die sich durchweg als stabil erwiesen hat.

  • 4.20 GHz
  • 4 Kerne/ 4 Threads
  • 6 MB Intel Cache
  • T junction: 100°C („T JUNCTION“ bezeichnet die maximal zugelassene Temperatur beim Prozessor-Chip)

Fazit

Der Intel Core i3 9100F bietet für reine Office-Aufgaben ausreichend Power. Aber auch Bildbearbeitung und kleinere Spiele lassen sich mit dieser Leistung problemlos ausführen. Dieser Prozessor hat viele positive Rezensionen erhalten. Momentan kannst du diese Intel CPU für einen Preis von knapp 77 Euro kaufen. Wenn dir die Leistung ausreicht, kann dies für dich eine interessante Kaufempfehlung sein.

Über Intel

Intel siegt gegenüber AMD mit der Prozessorleistung.

Die amerikanische Intel Corporation kennen die meisten wegen ihrer leistungsstarken Mikroprozessoren. Das 1968 gegründete Unternehmen gehört zu den Vorreitern bei der Entwicklung unserer heutigen PCs. Das in Santa Clara ansässige Unternehmen produziert Chipsätze für Mainboards, aber auch Netzwerkkarten und WLAN-Karten.

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Gründungsjahr
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Mitarbeiter
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Jahresumsatz (in Mrd. USD)

Im Jahr 1978 wurde die ersten x86 Prozessoren mit dem 8086/8088 auf dem Markt vorgestellt. Sie wurden zugleich in den ersten IBM-PCs verbaut. Es folgten die 80286- und 80386-Modelle. Recht beliebt war die Pentium-Reihe, die Quadcore-Prozessoren und für den mobilen Einsatz die Celeron-Prozessoren. Heute gehören die Core-i-Modelle zu den Top-Modellen. Im ständigen Konkurrenzkampf mit AMD ist Intel in Bezug auf Prozessorleistung bisher immer als Sieger hervorgegangen.

Was macht überhaupt ein Prozessor?

Der Mikroprozessor ist das eigentliche Herzstück eines jeden PCs.

Es handelt sich um einen elektronischen Schaltkreis, der aus Registern, Rechenwerk, Steuerwerk und Datenbus besteht.

Ein beliebter Prozessor stellt die Intel CPU dar. Heutige Modelle verfügen über mehrere Prozessorkerne und können über das Betriebssystem sogar die doppelte Anzahl an virtuellen Kernen ansprechen.

Im Steuerwerk werden die ausgeführten Befehle kontrolliert und in das Befehlsregister übertragen. Die eigentlichen Berechnungen übernimmt das Rechenwerk. Ein Befehlsdecoder übersetzt die Anweisungen in einen binären Maschinencode. Im Befehlsregister befindet sich der aktuell ausführbare Befehl. Ein Befehlszähler greift auf den nächsten Befehl zu oder führt einen Programmsprung zu einer anderen Adresse aus. Das Statusregister kontrolliert die Richtigkeit und gibt ggf. eine Fehlermeldung aus. Im Rechenwerk werden die Zahlen ausschließlich arithmetisch addiert. Ebenso kann das Rechenwerk sogenannte AND- oder OR-Befehle ausführen. Über einen Datenbus wandern die Befehle zu den angeschlossenen Komponenten übertragen.

Die Geschwindigkeit der Befehlsausführung wird über die Taktfrequenz des Prozessors dargestellt. Diese liegt bei modernen Prozessoren im GHz-Bereich. Je höher die Standard-Taktfrequenz angegeben ist, umso schneller arbeitet der Prozessor.

Infofilm: Wie funktioniert ein Prozessor (CPU)?

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Worauf sollte man beim Kauf einer CPU achten?

Vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen, worauf man achten sollte.

Die Taktzahl

Die Taktzahl gibt an, wie schnell ein Prozessor arbeitet. Bei einer Intel CPU ist eine Taktfrequenz von 3,6 GHz üblich. Es gibt auch Modelle mit höherer Taktzahl. Beachte jedoch, dass ein hoher Takt über 4 GHz den Prozessor stark erhitzen kann. Insoweit sollte der Prozessor ausreichend gekühlt werden.

Die Anzahl der Kerne

Die besten Prozessoren verfügen heute über 18 Kerne. Darüber hinaus kommt durch die Hyper-Threading-Technologie nochmals die doppelte Anzahl an virtuellen Kernen hinzu. Speziell für rechenintensive Aufgaben lohnen sich viele Prozessorkerne. Für Gaming, Bild- und Videobearbeitung reichen aktuelle Modelle mit 4 oder 6 Kernen vollkommen aus.

Der Sockel

Der Prozessor-Sockel ist auf dem Mainboard fest verlötet. Dieser kann auch nur bestimmte Prozessoren aufnehmen. Nicht alle Intel- und AMD-Modelle passen auf jedes Motherboard. Achte vor dem Kauf darauf, ob dein Motherboard auch wirklich für den neuen Prozessor geeignet ist. Notfalls benötigst du auch ein neues Mainboard.

Der Grafikchip

Viele Prozessoren verfügen über einen integrierten Grafikchip. Somit musst du in deinen PC keine separate Grafikkarte einbauen. Es gibt aber auch sehr leistungsstarke CPUs, bei denen der Hersteller auf einen Grafikchip verzichtet. Stattdessen benötigst du dann aber eine separate Grafikkarte. Die Modelle mit integriertem Chip werden häufig im Office-Bereich eingesetzt. Hier kommt es auf eine ultraschnelle Grafikdarstellung nicht an.

Grafikchip vs. Grafikkarte

Ein Grafikchip bezeichnet eine in den Prozessor integrierte oder auf dem Mainboard verlötete Grafikeinheit. Eine Grafikkarte hingegen ist eine eigenständig verbaute Grafikeinheit, welche in Form einer Platine auf dem Motherboard eingesteckt wird.

Der Stromverbrauch

Leistungsstarke Prozessoren verbrauchen schon eine hohe Wattmenge von bis zu 300 Watt oder mehr. Die Intel CPU i5 verbraucht beispielsweise nur um die 90 Watt. Der Intel Core i3 benötigt nur um die 65 Watt. Der Intel i9 verbraucht um die 95 Watt. Hierauf sollte natürlich dein Netzteil ausgelegt sein, da du mit den Laufwerken dann schnell mehr als 300 Watt benötigst.

CPU richtig einbauen

Für den Einbau benötigst du den neuen Prozessor, eine Wärmeleitpaste, ein kleines Tuch und notfalls einen Schraubendreher. Ebenso kann ein Fön weiterhelfen.

Im ersten Schritt solltest du das Netzstromkabel deines PCs ziehen und das Gehäuse entfernen. Legen den PC nun auf die Seite, sodass der alte Prozessor nach oben zeigt. Es ist hilfreich, wenn du dich bei den folgenden Arbeiten erdest.

Klemme nun die Stromzufuhr vom CPU-Lüfter ab. Löse diesen über seine Klemmsicherung oder über seine Schrauben. Wenn die alte Wärmeleitpaste sehr zäh ist, kannst du mit einem Fön diese wieder leicht flüssig werden lassen. Somit kannst du einfacher den Lüfter von der CPU-Oberfläche entfernen.

Der Prozessor wird meist über einen Klemmbügel auf dem Sockel gesichert. Löse diese Verbindung und heben die CPU vorsichtig ab. Achte darauf, dass du die feinen Pins unter dem Chip nicht verbiegst. Legen den alten Prozessor beiseite. Nun kannst du den neuen Prozessor einsetzen. Achte hierbei immer auf die richtige Ausrichtung. Die CPU passt nur in einer Richtung. Sichere die CPU wieder mit dem Klemmbügel.

Auf die Oberseite der CPU bringst du eine dünne Schicht Wärmeleitpaste mit einem Tuch auf. Darauf wird der Kühlkörper mit dem Lüfter aufgesetzt. Achte darauf, dass die Paste nicht an den Seiten hervorquillt. Stelle nun wieder die Stromversorgung mit dem Lüfter her. Danach ist der PC wieder für seine Aufgaben einsatzbereit.

FAQ

An dieser Stelle folgen abschließend sehr oft auftretende Fragestellungen und die entsprechenden Antworten, mit denen weitere Informationen zur Verfügung stehen, um das beste Produkt finden zu können.

Einige Prozessoren erreichen unter Volllast Temperaturen von über 100 Grad Celsius. Wichtig ist, dass du immer für eine ausreichende Kühlung sorgst. Werden Prozessoren über längere Zeit diesen Temperaturen ausgesetzt, wie zum Beispiel infolge einer Übertaktung, können sie Schaden nehmen.

Ja. In diesem Fall solltest du über Strg + Alt + Entf den Taskmanager aufrufen. Dort kannst du nachsehen, welche Prozesse die meiste Auslastung besitzen. Du kannst diese Prozesse entweder beenden oder den Rechner vollständig neu starten. Dadurch kann die CPU-Auslastung verringert werden.

Eine Wasserkühlung sollte nur bei leistungsstarken und übertakteten Prozessoren verwendet werden. Hierzu gehören beispielsweise die Gaming-PC. Eine Wasserkühlung ist wesentlich effizienter als eine Luftkühlung per Ventilator. Zudem arbeitet diese auch leiser.

Auf dem Markt werden meist nur die beiden Prozessorhersteller Intel und AMD angeboten. Beide Marken stehen schon seit vielen Jahren in Konkurrenz zueinander. AMD-Prozessoren sind nicht ganz so leistungsstark wie moderne Intel-Prozessoren, dafür aber um einiges preisgünstiger. Im Office-Bereich kannst du sowohl günstige Intel- als auch AMD-Prozessoren einsetzen.

Boxed Prozessoren richten sich an Anwender, die auf einfache Weise einen neuen Prozessor in ihren Rechner einbauen möchten. Es handelt sich hierbei um ein Komplett-Set, bestehend aus dem Prozessor und dem passenden Lüfter. Zudem erhältst du hier auch gleich eine Herstellergarantie und ein ausführliches Handbuch.
Tray Prozessoren werden ohne Lüfter und ohne Garantie ausgeliefert. Diese werden günstiger angeboten und richten sich in erster Linie an Computerhersteller, die selbst PCs auf dem Markt anbieten. Du kannst mittlerweile auch günstig diese Tray Prozessoren bestellen und auf diese Weise viel Geld sparen.

Viele Prozessoren verfügen über eine Standard-Taktfrequenz und eine maximal erreichbare Frequenz. Für anspruchsvolle Anwendungen und Spiele hast du die Möglichkeit, den Prozessor entsprechend zu übertakten. Dadurch arbeitet die CPU wesentlich schneller, wird aber auch schneller heiß. Auch hier solltest du auf eine Kühlung achten. Beachten, dass es auch einfache CPUs gibt, die du nicht übertakten kannst.

Nein. Die Wärmeleitpaste sollte nur hauchdünn über die gesamte Oberfläche des Prozessors aufgetragen werden. Achte darauf, dass zwischen Kühlkörper und Prozessoroberfläche kein Zwischenraum mehr besteht. Zum Verreiben wird meist nur ein Tropfen an Wärmeleitpaste benötigt.

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Dirk WagnerDirk Wagner

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