Grenzenloses Grafikvergnügen – Ein FreeSync Monitor bietet dir hohe Auflösungen und stabile Framerates ohne störende Unterbrechungen. Aber was versteht man überhaupt unter einem Monitor, der FreeSync nutzt?

Was ist das Besondere an solchen Bildschirmen und wie kannst du von FreeSync beim Spielen profitieren?

Freesync Monitor Test
Abbildung
1. Platz
Testsieger
2. Platz
Preis-Tipp
3. Platz
Modell Iiyama G-MASTER Black Hawk LG 24MP59G-P AOC 24V2Q
Hersteller Iiyama LG AOC
Ergebnis
Testsieger
Iiyama G-MASTER Black Hawk
1,2
Freesync Monitor Test
(09/2020)
Preis-Tipp
LG 24MP59G-P
1,4
Freesync Monitor Test
(09/2020)
3. Platz
AOC 24V2Q
1,5
Freesync Monitor Test
(09/2020)
Kundenbewertung
Bildschirmdiagonale
27 Zoll
24 Zoll
24 Zoll
Auflösung
Full HD
4 K
Full HD
Bildwiederholung
75 Hz
k. A.
75 Hz
Reaktionszeit
1 ms
5 ms
5 ms
HDMI
done
done
done
Display-Port
done
done
done
Lautsprecher
done
done
clear
DVI
clear
clear
clear
Vorteile
  • Black Tuner Funktionen
  • schnelle Reaktionszeit
  • gute Lautsprecher
  • Lautsprecher vorhanden
  • guter Schwarzwert
  • Dynamic Action Sync Mode
  • mattes Display
  • rahmenloses Design
  • AOC Software Screen+
Nachteile
  • verbesserungswürdiger Standfuß
  • zu hoher Weißwert
  • aufgesetzte Kabelanschlüsse
Fazit
format_quoteGuter Gaming-Monitor mit FreeSync
format_quotehochwertiger Monitor zu günstigem Preis
format_quoteGutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Angebote

Top 3 FreeSync Monitore

1. Iiyama G-MASTER Black Hawk G2730HSU-B1

Der G-MASTER Black Hawk präsentiert sich mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll, mit der du selbst kleinste Details auf deinem Monitor brillant erkennen kannst. Dank einer Reaktionszeit von gerade mal einer Millisekunde passt sich der Monitor blitzschnell neuen Eingaben an und bietet dir dazu noch eine Bildwiederholungsfrequenz von 75Hz.

Eine echte Hilfe stellt auch die Black Tuner Funktion dar. Damit hellt der Monitor das Bild selbst in schlechten Beleuchtungszuständen auf, damit du genau sehen kannst, was vor dir gerade passiert. Außerdem besitzt der G-MASTER Black Hawk eine Reduktion des blauen Lichts, um deine Augen beim Anschauen zu schonen. Somit kannst du deutlich länger vor dem Monitor sitzen und arbeiten oder zocken, ohne das Gefühl müder, angestrengter Augen zu bekommen.

Lieferumfang

  • PHYSIKALISCHE AUFLÖSUNG Full HD 1080p, 1920 x 1080 pixels
  • Die AMD FreeSync Technologie macht Schluss mitabgehackten Spielverläufen und Bildschirm-Tearing, sie lieferteine flüssige artefaktfreie Performance bei praktisch jederBildrate.
  • Die schnelle Reaktionszeit ist der Schlüssel zu einem ultraangenehmen Spielerlebnis. Geisterbilder und Unschärfewerden reduziert, der Anwender erhält ein einzigartigesSpielerlebnis.
  • SIGNALEINGANG HDMI, DisplayPort, VGA

2. LG 24MP59G-P

Der 24MP59G-P von LG ist ein Gaming-Monitor, der unter anderem mit einer blitzschnellen Reaktionsgeschwindigkeit von einer Millisekunde von sich überzeugen will. Dabei korrigiert der FreeSync Monitor auch automatisch Bewegungsunschärfen, um dir auch in hitzigen Gefechten immer ein scharf gestochenes Bild zu präsentieren.

Dazu schaltet der Bildschirm selbstständig seine Hintergrundbeleuchtung ab und fügt schwarze Bilder zwischen einzelnen Bildwechseln ein, was dem bekannten Unschärfe-Effekt bei Bewegungen entgegenwirkt.

Dank seiner Bildschirmdiagonale von 24 Zoll bietet dir der Monitor eine große Sichtfläche, die Grafiken auch in hochauflösender 4K-Qualität darstellen kann. Dadurch behältst du immer den genauen Überblick über das Spielgeschehen. Zusätzlich greift dir der 24MP59G-P noch mit seinem sogenannten Dynamic Action Sync Modus beim Zocken unter die Arme. Ist dieser Modus aktiviert, verkürzt sich die Latenzzeit zwischen deinen Eingaben und den Darstellungen auf dem Bildschirm auf ein Minimum. Somit reagieren deine Spielfiguren deutlich schneller und du bist deinen Mitspielern immer eine Nasenspitze voraus.

Lieferumfang

  • Mehr Informationen und Hinweise zu Gaming-Monitoren finden Sie hier: amazon.de/b/ref=sr_aj?node=14167137031
  • Gaming Features wie AMD FreeSync, 1ms Motion Blur Reduction, Blackstabilizer und verschiede Game Modi garantieren Spielspaß ohne Bildausreißer oder Ruckeln
  • OnScreen Controll Bedienung per Maus, My Display Presets für programmabhängige Bildvoreinstellungen inklusive 4 Screen Split (Unterteilung des Bildschirms in bis zu vier Teilebreiche unter Windows/Mac)
  • Vielfältige Anschlussmöglichkeiten mit HDMI, DisplayPort (mit HDCP) oder analogem VGA Anschluss und Kopfhörerausgang
  • Flicker Save Backlight Technologie sorgt für maximale Augenschonung ohne Flimmern
  • 60,45 cm (23,8") LED IPS Monitor in schlankem Sleek Cut Design

3. AOC 24V2Q

Der 24V2Q FreeSync Monitor von AOC besitzt eine Bildschirmdiagonale von 24 Zoll und bietet dir dank einer flimmerfreien Bilddarstellung und verringerten Einstrahlungen von blauem Licht einen für deine Augen deutlich angenehmeren Anblick als andere Monitore. Das matte Display des Monitors reduziert außerdem jegliche Reflektionen, damit du selbst bei direkten Sonneneinstrahlungen noch erkennen kannst, was auf deinem Bildschirm gerade passiert.

Der Monitor ist an drei Seiten offen.

Das erlaubt es dir mehrere Bildschirme nahtlos nebeneinander zu stellen, um eine deutlich größere Bildschirmfläche zu erhalten. Somit kannst du auch Panoramagrafiken ohne Unterbrechungen betrachten oder dir Filme im Kinoformat ohne störende Balken oberhalb und unterhalb des Bildschirms genehmigen. Die eingebaute IPS-Technologie sorgt zusätzlich für eine bessere Farbdarstellung und einen größeren Blickwinkel. Somit sehen Bilder immer perfekt aus, selbst wenn du von der Seite auf den Monitor schaust.

Lieferumfang

  • Flicker-Free und Low-Blue Light Technologie: für eine Reduzierung der Augenermüdung und gleichzeitige Erhöhung des Sehkomforts
  • IPS Panel, Full HD, 5 ms Reaktionszeit, mattes Display, Headphone out, 3-seitig schmaler Rahmen
  • Helligkeit/Kontrast: 250 cd/m² 1.000:1, Anschlüsse: 1 x HDMI 1,4, 1 x Displayport 1,2
  • Herstellergarantie: 3 Jahre. Die Garantiebedingungen finden Sie unter Weitere technische Informationen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben unberührt
  • Lieferumfang: AOC 24EV2 60,4 cm (23.8 Zoll) Monitor, Stromkabel, HDMI/Displayport Kabel, Treiber-CD, Garantiekarte

Was steckt hinter AMD FreeSync

Die Bezeichnung AMD Free Sync wird in diesem Abschnitt genauer erklärt, damit jeder versteht was es damit auf sich hat.

Bei vielen Videospielen treten Problem bei der Darstellung von Grafiken auf. Es kommt zu Verzerrungen und Rucklern, die gerade bei Bewegungen deutlich sichtbar sind. Einige Entwickler von Computer-Hardware wie Grafikkarten und Prozessoren haben eigene Lösungen entwickelt, um die Bildrate auf dem Computermonitor zu stabilisieren. Eine bekannte Variante ist das sogenannte V-Sync. Bei diesem Verfahren analysiert der Computer, welche Bildwiederholfrequenz bei einem Monitor eingestellt ist, also wie viele Einzelbilder pro Sekunde auf dem Bildschirm projiziert werden. Anschließend drosselt V-Synch die Leistung der Grafikkarte des Computers so weit runter, dass sie mit der Bildwiederholfrequenz des Monitors übereinstimmt. Das Problem ist, dass es dadurch häufig zu spürbaren Verzögerungen bei Eingaben kommt. Wenn du beispielsweise einen älteren Rechner nutzt, der 60Hz leistet, erzeugt dein Bildschirm 60 einzelne Bilder in einer Sekunde. Deine Grafikkarte kann aber vielleicht 120 Bilder in einer Sekunde berechnen. Mit eingeschaltetem V-Synch würde die Grafikkarte so stark abgebremst, dass sie nur jedes zweite Bild darstellt. Wenn du dann eine Bewegung deiner Spielfigur ausführst, würde die Grafikkarte weniger Bilder für die Bewegung darstellen, wodurch es aussehen würde, als würde deine Figur immer wieder kurz anhalten und sich weiterbewegen.

Ein anderes bekanntes Problem ist das sogenannte “Tearing”. Dabei wird das Bild quasi in der Mitte auseinander gerissen. Die eine Hälfte zeigt ein neues Bild und die andere Hälfte zeigt ein veraltetes Bild. Das Tearing ist eine Folge davon, wenn die Grafikkarte die dargestellten Bilder langsamer lädt, um sich der Bildrate des Monitors anzupassen. Für dich als Spieler wird das Tearing allerdings durch kleine “Einrisse” bei Bewegungen sichtbar, die deutlich stören können.

Infofilm: Screen-Tearing und V-Sync erklärt - Schnell und Einfach

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Um eine stabilere Abstimmung zwischen einem Computerbildschirm und der Grafikkarte zu erzeugen, hat der Hersteller nVidia ein eigenes Verfahren entwickelt, das G-Sync bezeichnet wird. Bei dieser Variante stabilisiert die Grafikkarte die Bildwiederholungsfrequenz des Monitors, indem sie eine schnellere Übertragungsrate nutzt. Die Bilder wirken flüssiger und kommen ohne Tearing und Verzögerungen aus. Allerdings hat diese Methode einen Haken. Denn damit ein Monitor G-Sync nutzen kann, benötigt er spezielle Hardware, die nur von nVidia zur Verfügung gestellt werden muss. Das Problem ist aber, dass viele Hersteller nicht bereit sind die nötigen Lizenzen und die erforderliche Hardware bei nVidia extra einzukaufen, um G-Sync-fähige Bildschirme zur produzieren.

Der Hardware-Entwickler AMD hat sich als Gegenentwurf zu V-Sync und G-Sync eine andere Alternative überlegt, um die dargestellte Bildfrequenz für Monitore zu verbessern. Das AMD FreeSync setzt nicht am Computer an, um die Bildrate zu verbessern. Stattdessen passen sich Monitore automatisch der möglichen Leistung von Grafikkarten an. Das funktioniert ohne zusätzliche Hardware und du musst nicht mit der gedrosselten Leistung deiner Grafikkarte zurechtkommen.

Wie funktioniert AMD FreeSync überhaupt?

Bei AMD FreeSync analysiert der Monitor mehrere Male pro Minute, welche Bildfrequenz die Grafikkarte eines Computers gerade darstellen kann beziehungsweise möchte. Wenn während eines Spiels zum Beispiel eine Frequenz von 120 Bildern pro Sekunde möglich ist und die eingebaute Grafikkarte auch die nötige Leistung für die entsprechende Darstellung hat, schreibt ein FreeSync Monitor seine Bildwiederholungsfrequenz entsprechend hoch.

In Echtzeit werden die Bilder gewechselt, um dir eine flüssigere Bildschirmumgebung zu zeigen.

Wenn du dagegen ein Spiel spielst, dass nur 60 Bilder pro Sekunde zulässt, reduziert ein Monitor mit FreeSync seine Bildwiederholungsfrequenz entsprechend auf 60Hz, damit du keine Verzögerungen zwischen deinen Eingaben und dem Spielgeschehen feststellst.

Was braucht man, um einen Monitor mit FreeSync zu nutzen?

Eine Voraussetzung ist ein Monitor, der FreeSync auch unterstützt. Mittlerweile sind viele Hardware-Entwickler dazu übergegangen entsprechende Gaming-Monitore zu produzieren, sodass du eine gute Auswahl an passenden Modellen findest. Eine andere Voraussetzung ist eine Grafikkarte mit einem AMD-Grafikchip der neueren Generation. Alle Grafikkarten der Generation R7, R9 oder besser sind für die Unterstützung von FreeSync geeignet. Du benötigst zwingend einen Digital Port, an dem du deinen FreeSync Monitor anschließen musst. Glücklicherweise besitzen alle Monitore mit FreeSync und die erwähnten AMD-Grafikkarten die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten. Du musst dir also keine zusätzliche Hardware anschaffen. Zu guter Letzt benötigst du ein Spiel, dass FreeSync als einstellbare Option hat. Neuere Spiele bieten verschiedene Darstellungsmodi für ihre Grafiken an. Bei älteren Spielen liegt die maximale Bildrate dagegen deutlich unter 60 Bildern pro Sekunde, sodass du für diese Spiele auch keinen Monitor mit FreeSync benötigst.

Vorraussetzungen

Gibt es bei FreeSync Nachteile?

Während es im Vergleich zu V-Synch keine Nachteile bei FreeSync-Monitoren gibt und die Displays auch deutlich günstiger sind als Monitore mit G-Sync, gibt es auch einen Nachteil der AMD-Technologie.

Bei G-Sync funktioniert die Umschaltung der einzelnen Bildwiederholfrequenzen von 30Hz bis 144Hz übergangslos. Das bedeutet, dass ein Monitor auch in niedrigen Frequenzbereichen bereits G-Sync aktivieren kann. Bei Monitoren mit FreeSync funktioniert die Aktivierung der automatischen Frequenzanpassung dagegen erst ab einem Minimalwert, der von Monitor zu Monitor unterschiedlich ausfällt. Manche Modelle setzten eine minimale Frequenz von 60Hz voraus. Bei anderen Modellen kann die Rate dagegen niedriger oder höher liegen.

Wird die minimale Bildrate allerdings nicht erreicht, weil zum Beispiel ein Spiel sie nicht unterstützt, dann helfen weder ein FreeSync Monitor noch eine leistungsstarke Grafikkarte.

Das Upgrade – FreeSync 2.0

Wir erklären was es mit der Bezeichnung „Free-Sync 2.0“ auf sich hat.

Während die erste Version von FreeSync ausschließlich auf eine Stabilisierung der Bildrate bei der Darstellung von Grafiken und Spielen beschäftigte, wurde ein Problem lange außer Acht gelassen. Denn immer mehr Spiele setzen auf sogenannte “High Definition Range Images” (kurz HDRI), um ihre Spielumgebungen noch anschaulicher zu gestalten. Bei dieser Art von Bildern können bis zu 4,3 Millionen unterschiedliche Farbfacetten dargestellt werden, wodurch selbst kleinste Farbabweichungen realistischer erzeugt werden können. Das Problem ist allerdings, dass viele Monitor diese Farbvielfalt nicht darstellen können. Gängige Monitore können einen Farbraum mit 8bit oder 16bit darstellen. Sie sind somit in der Lage gerade einmal 256 oder 65536 Farben auf den Bildschirm zu zaubern. HDRI setzt dagegen auf 32bit, um seine unvergleichliche Farbtiefe zu zeigen. Auf einem älteren Monitor würde diese Farbvielfalt allerdings völlig untergehen. Zwar gibt es Monitore, die alle Farben des HDRI-Spektrums darstellen können, allerdings sind diese Modelle auch um ein Vielfaches teurer als andere Monitore.

HDRI - High Dynamic Range Image

Unter einem Hochkontrastbild versteht man verschiedene Techniken zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildern mit großen Helligkeitsunterschieden. Klassische Bilder werden als Low Dynamic Range Images oder LDR-Bilder bezeichnet.

Aus diesem Grund hat AMD seiner zweiten Version von FreeSync noch ein sogenanntes HDRI Tonemapping hinzugefügt. Mit dieser Zusatzfunktion können FreeSync Monitore die Farbinformationen eines HDRI-Bildes soweit runterrechnen, dass die verschiedenen Farbfacetten in der jeweiligen Farbumgebung des Monitors angezeigt werden können. Während das HDRI Tonemapping normalerweise sowohl vom Monitor als auch von der Grafikkarte übernommen wird, überträgt FreeSync 2.0 diese Aufgabe allein der Grafikkarte. Das hat den großen Vorteil, dass es zu keinerlei Eingabeverzögerungen kommt, während die entsprechenden Farbtiefen berechnet werden. Ein Spiel läuft somit deutlich flüssiger und stabiler.

Wie lässt sich FreeSync aktivieren?

Wenn du einen FreeSync Monitor besitzt, dann funktioniert der Austausch zwischen dem Bildschirm und der Grafikkarte nicht zwangsläufig automatisch. Du musst die FreeSync-Funktion dann manuell einrichten, bevor eine Abstimmung der Bildschirmrate stattfinden kann. Dazu sind bei FreeSync Monitoren immer entsprechende Treiber mitgeliefert, in denen du den Abgleich der Bildwiederholungsrate aktivieren kannst. Allerdings kann es teilweise etwas dauern, bevor du die entsprechende Funktion, was daran liegt, dass manche Hersteller sich eigene Bezeichnungen ausdenken. So kann es sein, dass du sie bei einigen Herstellern unter “FreeSync” findest, während sie bei anderen Herstellern als “Display Port 1.2” bezeichnet wird.

Wenn du mit der rechten Maustaste auf deinen Windows Desktop klickst, kannst du in die Anzeigeeinstellungen gelangen. In diesem Menü solltest du unter den Adaptereigenschaften die Bildschirmauflösung und die Bildwiederholungsrate sowohl bei der Grafikkarte als auch beim Monitor so einstellen, dass sie hoch genug sind um FreeSync zu aktivieren. Die entsprechenden Einstellungswerte findest du bei den allgemeinen Informationen jedes FreeSync Monitors.

Anschließend startest du AMD Radeon und passt deine Grafikeinstellungen für Spiele noch an. Dafür schaltest du erst FreeSync an. Wenn du in den globalen Einstellungen ein Spiel anklickst, kannst du die Bildrate für das jeweilige Spiel festlegen. Der Wert sollte dabei um einen Punkt weniger sein als die am Monitor eingestellte Bildwiederholungsrate. Danach deaktivierst du noch V-Synch, indem du den Menüpunkt “Auf vertikalen Aufbau warten” bestätigst. FreeSync übernimmt danach die Aktualisierung der Bildraten in den ausgewählten Spielen und gleicht sie an deine Grafikkarte selbstständig an.

Welche Unterschiede bestehen zwischen V-Sync, G-Sync und FreeSync?

Bei der Betrachtung der drei Bildratenoptimierungen gibt es drei verschiedene Ansätze zur Stabilisierung der Bildrate. V-Sync arbeitet ohne spezielle Hardware. Die Funktion ist in die gängigen Grafikkarten integriert. Sie ist einfach als eine Bremse zu verstehen, die deine Grafikkarte ausbremst. Diese Methode ist heutzutage eher noch als Notlösung zu sehen, weil sie mehr Nachteile hat als Vorteile. G-Sync erlaubt dagegen eine stufenlose Anpassung der Bildwiederholungsrate zwischen 30 Bildern pro Sekunde und 144 Bildern pro Sekunde. Damit wäre die Methode prinzipiell die bessere Wahl für Gamer. Denn ein FreeSync Monitor kann erst richtig arbeiten, wenn eine minimale Bildrate erzielt wird, die von Monitor zu Monitor schwankt.

  • V-Sync 

    Die Vertikale Synchronisation ist die älteste Technologie und limitiert die Anzahl der angezeigten Bilder auf die Hz des Monitors. Sie wird ausschließlich zum Drosseln der Framerate genutzt.

  • G-Sync 

    Die G-Synv Technologie wurde von NVIDIA entwickelt um kompatible Screens in einem Frequenzbereich von 30 bis 144 Hz zu unterstützen. Der Hersteller darf diesen Wert nicht selbst entscheiden.

  • Freesync 

    Freesync wurde von AMD entwickelt und kann von Herstellern für TFT-Bildschirme ohne Lizenz genutzt werden. Verfügbar sind Freesync-Bildschirme für einen Frequenzbereich von 8 bis 240 Hz. Der Bildschirm-Hersteller darf den Frequenzbereich frei wählen.

Aber G-Sync hat den klaren Nachteil, dass Monitore mit dieser Technik deutlich teurer sind als Monitore mit FreeSync. Einen FreeSync Monitor kannst du bereits ab 120 Euro bekommen. Für einen G-Sync Monitor zahlst du aber oftmals das Dreifache. Weil sich G-Sync und FreeSync von der Qualität der Grafiken aber nicht wirklich unterscheiden, bist du mit einem FreeSync Monitor deutlich günstiger beraten, wenn du deine Games in hoher Grafik und mit stabilen Bildraten genießen möchtest.

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Gerade für diejenigen, die den PC für das Gaming nutzen, sollten auch beim Monitor darauf achten, dass er so beschaffen ist, dass das Spielen auch wirklich zu einem Vergnügen wi...
Dirk WagnerDirk Wagner

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